[KidsKreativKram] Frühling für’s Fenster

Mimi und ich haben den verregneten Nachmittag dazu genutzt, neue Deko für ihr Kinderzimmerfenster zu basteln.
Dazu habe ich schon vor ein paar Tagen ein paar Schablonen erstellt, die für 5-jährige kleine Knubbelfinger geeignet sind. Dazu habe ich einfach via Internet-Suchmaschine nach „Clipart Vogel“ und „Clipart Schmetterling“ gesucht, mir ein passendes Bild rausgesucht und die einzelnen Elemente mit einem normalen Blatt Papier vom Laptop-Display abgepaust.
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[Kreativkram] 2720 Maschen

Als ich im September erfuhr, dass ich schwanger bin, habe ich gleich beschlossen, ein etwas größeres Projekt für das Baby zu beginnen. Immerhin hat man ja 9 Monate Zeit, etwas zu erschaffen. Und zudem stand ja quasi auch der Winter vor der Tür. Ich überlegte ein wenig und mir fiel ein, dass ich vor 3 oder 4 Jahren bereits mal bei Instagram eine wunderschöne gehäkelte Babydecke entdeckt habe. Die Decke war in Regenbogenfarben gestreift und somit erstens seht kindgerecht und zweitens auch etwas für beide Geschlechter. Die Idee dazu schien mir perfekt zu sein.
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Wie ich meine Akne in den Griff bekam

Akne ist ja schon als JugendlicheR wirklich grausam. Aber als erwachsene Frau ist es einfach die Hölle. Eigentlich kann ich mich kaum dran erinnern, dass ich dieses leidige Problem mit Hautunreinheiten mal nicht hatte. Seit ich in die Pubertät kam, hatte ich furchtbar schlechte Gesichtshaut.

Ich habe nahezu alles dagegen ausprobiert. Cremes, Waschgele, sämtliche auf dem Markt zu findene Kosmetika dagegen. Zeug aus der Apotheke, irgendwelche wirklich teuren Mittel, die ein Schweinegeld gekostet haben. Ernährungsumstellung. Unterschiedliche Masken und Reinigungsarten. Ich könnte vermutlich noch bis morgen weiter aufzählen, was ich alles versucht habe, den Kampf gegen die lästigen Pickel zu gewinnen… Nichts hat geholfen.

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[in my kitchen] Westfälischer Grünkohl mit Mettwürstchen

Heute möchte ich euch gern mein Rezept für Westfälischen Grünkohl (-Eintopf) zeigen. Wir essen das Gericht gern im Herbst und im Winter, ist ja dann auch Grünkohl-Zeit.
Schon meine Mama (und vermutlich auch meine Oma…) hat Grünkohl so zubereitet, wie ich es tue und ich habe den Eintopf schon als Kind furchtbar gern gegessen. Am besten schmeckt er mir, wenn er ein paar Stunden gut durchgezogen ist oder eben am nächsten Tag noch mal aufgewärmt wird.

Leider habe ich vergessen, das Gericht zu fotografieren, bevor alles aufgefuttert war. Das geht hier aber auch echt immer fix…
Beim nächsten mal reiche ich das Bild aber gerne nach…

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[in my kitchen] Gemüse-Couscous

Da mein Mann seit kurzem aus gesundheitlichen Gründen weitestgehend auf Fleisch verzichten muss, suchen wir natürlich im Moment immer wieder nach guten und vor allem leckeren und einfachen vegetarischen Rezepten. Das Internet ist uns natürlich eine gute Hilfe dabei, man findet dort eigentlich für jeden Geschmack sehr abwechslungsreiche Mahlzeiten. Vor ein paar Tagen bin ich dabei dann auch auf das Rezept für Gemüse-Couscous gestoßen, welches wir heute in leicht abgewandelter Form gekocht haben. Unsere Variante davon möchte ich euch gerne zeigen…

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[in my kitchen] Kochen für Wacken #1: Chili con Carne

Letzte Woche fing ich an, mir ernsthaft Gedanken dazu zu machen, was wir dieses Jahr zu Essen mit auf’s Festival nehmen könnten. Die meisten dort werden sich wohl von Dosenfutter und gegrilltem ernähren oder sich dort an den Fressbuden satt essen. Letzteres ist mir eindeutig zu teuer und ersteres ist – wenn wir mal alle ehrlich sind – weder als ausgewogen zu bezeichnen, noch – meistens jedenfalls – besonders lecker. Dieses Jahr fahren wir das erste mal mit dem Wohnwagen dort hin und haben Strom gebucht und dadurch natürlich ja auch noch mal ganz andere Möglichkeiten.theoretisch könnte man wohl einfach normal kochen, wie sonst auch. Aber 1. haben wir nicht sooo gute Möglichkeiten, dort frische Lebensmittel einzukaufen und 2. vermutlich auch weder Lust noch Zeit, uns ausgiebig mit Kochen zu beschäftigen. Also kam mir vor ein paar Tagen die Idee, dass ich ja prima ein paar Eintöpfe vorkochen und einfrieren könnte. Die nehmen wir dann gefroren mit, im Kühlschrank sind sie dann noch einige Tage haltbar.

Den Anfang habe ich gestern mit einem großen Pott Chili con Carne gemacht. Gerne möchte ich mein Rezept dafür mit euch teilen:

Ihr benötigt für 3-4 Portionen (ich habe gestern die doppelte Menge gekocht!):

  • 400g Rindergehacktes
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Paprikaschoten
  • 2 Dosen Kidneybohnen
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Dose stücktige Tomaten in Saft (400g)
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Salz und Pfeffer
  • 2 gute TL Paprikapulver
  • 2 TL Oregano
  • Chiliflocken nach Belieben
  • etwas Öl zum anbraten

Uns so wird’s gemacht…

  • Zwiebeln und Knoblauch schälen und in kleine Würfel schneiden (oder – wie ich – durch den Multizerkleinerer jagen)

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  • Diese dann in einem großen Topf in etwas heißem Öl andünsten
  • Das Hackfleisch hinzugeben und gut anbraten. Größere Klumpen kann man super mit einem Schneebesen zerdrücken.
  • In der Zwischenzeit die Paprika in etwa 1 cm große Würfel schneiden
  • Das Hackfleisch mit Salz und Pfeffer würzen
  • Paprikawürfel und Gemüsebrühe hinzufügen und alles etwa 5 min mit Deckel schmoren lassen

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  • Mais und Bohnen ohne die Flüssigkeit aus der Dose hinzufügen
  • Tomaten mit dem Saft hinzufügen
  • Gute umrühren und etwa 20 Minuten köcheln lassen
  • mit Salz, Pfeffer, Chili, Paprikapulver und Oregano abschmecken

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Das Chili con Carne ist nun fertig. Man kann es gleich verzehren oder – wie wir es bevorzugen – noch etwas durchziehen lassen. Der Geschmack wird dadurch noch ein wenig intensiver und irgendwie schmecken uns die meisten Eintöpfe besser, wenn sie etwas durchgezogen sind. Dazu schmeckt frisches Brot sehr gut.

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Viel Spaß beim nachkochen und guten Appetit!

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[in my kitchen] Torte & Kuchen zum 30. Geburtstag

In meiner Abteilung ist es üblich, dass die Kolleginnen und Kollegen zu ihren Geburtstagen etwas mitbringen, was dann in netter Runde gemeinsam verzehrt wird. Ich habe mich dieses Jahrdafür entschieden, etwas zu backen und habe dann gestern Abend einen Russischen Zupfkuchen und eine Erdbeer-Sahne-Torte gezaubert.

Angefangen habe ich mit der Erdbeertorte, die ich nach diesem Rezept gemacht habe. Dabei habe ich den – vor allem zeitlichen – Aufwand total unterschätzt. Neben dem Boden, der angerührt, gebacken und ausgekühlt werden muss, muss ein Pudding gekocht und eine Creme angerührt werden, die ebenfalls vollkommen erkalten müssen, bis man sie weiter verarbeiten kann. Vom Erdbeeren putzen und schnibbeln mal ganz abgesehen…
Aber wenigstens hatte ich so zwischendurch genug Zeit um den Zupfkuchen zu backen. Das ist ja auch – wenn man das Platzproblem einer kleinen Küche nicht hat – praktisch, irgendwie… Das Rezept dafür habe ich aus einem Backbuch von Dr. Oetker.

Am Ende des Abends hatte ich dann einen etwas zu dunkel geratenen Zupfkuchen im Kühlschrank und eine halb fertige Erdbeertorte auf dem Balkon stehen. Heute Morgen habe ich dann noch ein wenig Puderzucker über den Zupfkuchen gestreut und die Torte schnell noch fertig gemacht. Das ging im komplett kalten Zustand wesentlich besser. Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie die beiden Kuchen schmecken werden…

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Kissenbezug für 40 x 80cm Kissen 

Seit einiger Zeit nutze ich kein ’normales‘ 80 x 80 cm Kissen, sondern schlafe auf einem halb so großen Kopfkissen. Die Bettwäsche, die wir haben, ist jetzt natürlich zu groß für mein neues Kissen. Da ich aber nicht ausschließen kann, dann mir die Nase irgendwann wieder nach einem größeren Kopfkissen steht, wollte ich die Kissen nicht auf die neue Größe umnähen. Ich habe die übrige Hälfte der Bezüge bisher immer einfach ungeschlagen. Das ist aber irgendwie auch nicht das gelbe vom Ei. Es knubbelt und geht mir nachts einfach auf die Nerven. Heute beim Bettwäsche wechseln bekam ich dann den entscheidenen Geistesblitz.
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Level 3

Vor 6 Tagen habe ich wieder mit Ingress angefangen. Ich hatte schon vor einigen Monaten mal ein paar Wochen gespielt, das Ganze dann aber wieder verworfen. Mein alter Account war gelöscht, also musste ich letzte Woche einen neuen machen… Wieder habe ich mich für die grüne Enlightend Fraktion entschieden. Bereits einen Tag später war ich bei Level 2 angelangt und hackte immer schön ein paar Portale auf dem Weg zur Arbeit und zurück. Heute Morgen fiel mir auf, dass sich ganz in der Nähe ein paar graue Portale befinden, die ich nach der Arbeit mal schnell grün machen könnte. Das habe ich dann gestern Nachmittag auch noch getan und es sind sogar ein paar Links dabei rausgesprungen.

Und siehe da: jetzt bin ich Level 3! :) 

  

…und weiter geht’s dann morgen. Da möchte mein Schatz dann auch wieder mit einsteigen.

Der heilige Acker

Das Pfingstwochenende verbrachten wir im hohen Norden, genauer gesagt in Hohenwestedt. Da war nämlich MPS und wir – als Mittelalterbegeisterte – waren mit dabei. Hohenwestedt ist nur knappe 35 km von Wacken entfernt und da das Töchterchen mit ihren zarten 4 Jahren immer kräht, sie möchte doch auch mal nach Wacken, sind wir kurzentschlossen am Freitag mit ihr hin gefahren…
Wir waren dann erst mal im Wacken-Shop ein bisschen Geld auf den Kopp hauen und den rieeesigen Schädel am Eingang bestaunen – „Booooah Mamaaaaa… Guck mal was das für ein großer Eingang ist…“ – und dann sind wir noch auf den heiligen Acker gegangen und haben der Kleinen erklärt, wie es dort im Sommer aussieht und haben mit ihr ein paar schöne Fotos an der hölzernen Pommesgabel gemacht. In ein paar Wochen gibt es wieder jede Menge Videos vom Aufbau da oben. Da kann sie dann mit uns zusammen gucken, wie das Festival entsteht.

Pommesgabel

EureNina

Mein Leben mit 30

Früher, so mit 15 oder 16, habe ich mir mein Leben mit 30 so ausgemalt…

Ich wollte bis dahin mit einem tollen Mann verheiratet sein, in einem Haus oder einer großen Wohnung mit Garten leben und 2 oder 3 Kinder haben. Gute Jobs, um den Lebensstandard angenehm zu halten, je nach Bedarf 1 oder 2 Autos haben und eben einfach ein glückliches Familienleben leben.

Heute werde ich 30 Jahre und mein Leben sieht so aus:

Ich habe seit dem Abschluss meiner Ausbildung vor 8 Jahren einen festen Job, unbefristet im Öffentlichen Dienst. Er ist einigermaßen sicher und ich bin dort (bis auf ein paar Kleinigkeiten, die ich allerdings als normal betrachte) zufrieden mit meiner Arbeitsstelle und den Kollegen dort. Das habe ich also schon mal ganz passabel hinbekommen…
Und der Rest so?…
Ich lebe in Scheidung, habe eine Tochter und durch die Trennung Haus und Garten verloren. Hört sich erst mal so an, als sei ich gescheitert…
Doch das sehe ich überhaupt nicht so. Und ich möchte euch auch sagen warum.
Ich war die letzten Monate meiner Ehe, vielleicht auch schon Jahre, nicht mehr glücklich. Wir haben uns mehr und mehr in unterschiedliche Richtungen entwickelt und passten am Ende einfach nicht mehr zusammen. Ich war zunehmend frustriert und unzufrieden. Und irgendwann habe ich für mich einfach die Entscheidung getroffen, dass ich das so weder kann noch will. Ich habe einen großen Schritt gemacht und mich aus dieser Situation raus gezogen.
Beinahe zeitgleich mit Trennung und Neuorganisation meines Lebens lernte ich einen neuen, wundervollen Mann kennen und lieben. Und heute, an meinem 30. Geburtstag kann ich sagen: Ja, ich bin glücklich. Sehr, sehr glücklich! Ich habe einen Mann an meiner Seite, der mich liebt, genau so wie ich bin, der zu mir (und meiner Tochter) steht und zu dem ich stehen kann. Den ich genau so liebe, mit Haut und Haaren und ohne ‚Wenn und Aber‘. Der einfach zu mir passt. Topf und Deckel…  Diese Beziehung ist einfach genau so, wie ich mir eine Beziehung immer vorgestellt habe.

Zusammengefasst kann ich also sagen, dass ich heute, an meinem 30. Geburtstag kein perfektes, aber ein sehr glückliches und erfülltes Leben führe. Und das ist genau das, was mir wichtig ist!

Erinnerst du dich noch?

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Ich möchte euch zu einer Mitmach-Aktion aufrufen.
Seit einigen Wochen frage ich mich oft, was es wohl für Erlebnisse sind, an die meine 4-Jährige Tochter sich später erinnern können wird. Es ist ja so, dass Kinder sich später erst an Ereignisse erinnern können, die mit 3 Jahren oder später passiert sind. Natürlich komme ich bei den Gedanken dann zwangsweise auch auf die Überlegung, welches MEINE früheste Erinnerung ist. Und genau darum geht es bei meiner Aktion.
Ich möchte von euch wissen, welches eure früheste Erinnerung in eurer Kindheit ist. War es ein schönes, oder weniger schönes Ereignis? Wichtig hierfür ist, dass es wirklich eine Erinnerung von EUCH ist und nicht etwas, was euch Eltern oder Geschwister erzählt haben oder was ihr durch Fotos wisst.

Mein erstes Erlebnis, an das ich mich tatsächlich erinnern kann, auch ohne, dass ich davon jemals ein Foto gesehen habe, habe ich im Alter von 3 oder 4 Jahren gehabt.
Wir wohnten damals in einer keinen Stadt in der Nähe von Wuppertal. Mein Vater arbeitete im Schichtdienst, was für uns als Familie im Alltag oft Einschnitte bedeutete, was die gemeinsame Freizeit mit ihm anging.
An einem Vormittag bin ich dann mit meinem Papa ganz alleine zum Bus gegangen, wir sind nach Wuppertal gefahren und dort in die Schwebebahn gestiegen. Man, war das aufregend für die kleine Nina. Mit der Schwebebahn sind wir dann bis zum Wuppertaler Zoo gefahren und haben dort unseren Papa-Tochter-Tag verbracht. Ich weiß noch, dass ich auf einem Esel geritten bin und die Pinguine totaaal toll fand. Und dass die Sonne schien und es warm war. Ich glaube, ich durfte auf dem Weg zurück noch in die Führerkabine der Schwebebahn und dort gucken, wie der Zug gesteuert wird. An wirklich viel mehr kann ich mich auch gar nicht erinnern. Aber es ist eine Erinnerung, die sich unheimlich toll, warm, wohlig und herzlich anfühlt. Ich denke sehr oft und total gerne daran zurück, auch wenn es nur noch Bruchteile sind, die ich davon weiß und mir vor Augen führen kann. Danke dafür, Papa.

Und jetzt seid ihr dran…
Berichtet auf eurem Blog oder alternativ, wenn ihr keinen habt, hier in den Kommentaren, von euren Erinnerungen. Es wäre schön, wenn ihr diesen Beitrag hier in eurem Post verlinkt und mir ein Kommentar mit dem Link zu eurer Erinnerung hinterlasst. Das Bild oben dürft ihr euch dafür gerne mitnehmen.
In diesem Sinne… 
Erinnerst du dich noch?…

EureNina

[in my kitchen] Vanillezucker selbst gemacht

Kaufst Du eigentlich Vanillezucker zum backen? Ich habe es viele Jahre immer so gemacht, obwohl ich es eigentlich hätte besser wissen sollen. Es ist eigentlich sooo einfach und mit so wenig Aufwand verbunden, Vanillezucker selbst herzustellen, so hat man auch immer welches im Haus und steht nicht irgendwann ohne da. Meine Mutter hatte Jahrelang eine Dose mit selbst gemachtem Vanillezucker im Schrank stehen. Warum habe ich nicht schon eher daran gedacht, es ihr gleichzutun?!
… Ich habe gestern dann einfach normalen Zucker in ein sauberes Schraubglas gefüllt, ein wenig echte gemahlene Vanille und eine längst halbierte Vanilleschote rein gesteckt und einmal kräftig geschüttelt. In ein paar Tagen hat der Zucker das Vanillearoma voll angenommen und kann verwendet werden.

  
Na wenn das nicht simpel ist…?!

EureNina

Super Mario Wanddeko

Irgendwann, Anfang oder Mitte der 90er Jahre, es muss so 1993 oder 94 gewesen sein, bekamen mein Bruder und ich einen Super Nintendo zu Weihnachten. Ab da war es um uns geschehen – Der Super Mario Wahn war geboren. Oder Super Mario world oder Mariokart – stundenlang beschäftigten wir uns (und zahlreiche Freunde) mit dieser Konsole. So viel Spaß, wie mit diesen Videospielen hatten wir glaube ich sonst nur bei gutem Wetter oben im Wald, wo wir oft die kompletten Sommer verbrachten…. Aber darum soll es an dieser Stelle nicht gehen….

Super Mario war der Held meiner Kindheit und frühen Jugend.
Bis heute existiert der Super Nintendo bei meinem Bruder und auch der Herzmann und ich haben uns vor einem knappen Jahr wieder so eine Konsole angeschafft.

Vor ein paar Tagen habe ich auf Instagram bei einer lieben Kollegin von mir ein Bild gesehen, welches meinen inneren Nintendo-Freak zum jubeln brachte – Sie hatte aus Bügelperlen (mit denen ich übrigens auch schon in meiner Kindheit gespielt habe) eine Fleischfressende Pflanze aus dem Super Mario World-Spiel gebastelt. Ich zeigte dem Herzmann begeistert das Foto. Die Idee ist eigentlich so simpel. Die Grafik damals war ja noch laaange nicht so hoch auflösend wie heute und so kann man einfach die ganzen Figuren und anderen Elemente der Spiele vom Super Nintendo aus Bügelperlen nachbauen. Je Pixel eine Perle. So einfach ist das. Wir guckten den ganzen Abend im Internet nach noch mehr Mario-Bildern aus Bügelperlen und fuhren gleich am nächsten Tag ein paar Tüten Perlen und diese Stifteplatten kaufen, damit wir anfangen konnten zu basteln.

Seit dem sitzen wir hier bald jeden Abend wie die Kinder über den Perlen und basteln schöne Bildchen. Irgendwann, nach ein paar Tagen war uns dann die Idee mit der Wanddeko gekommen. Wir überlegen schon lange, wie wir die lange Wohnzimmerwand über dem TV dekorieren wollen, weil diese wo kahl aussieht.
Nun sitzen wir hier also und basteln uns ein Level Super Mario zusammen. Ein bisschen was haben wir schon fertig, ich habe mal ein Foto vom aktuellen Stand gemacht.

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…und ein Mal etwas näher dran, für die Details

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Ein bisschen freaky ist das schon… Aber für solche Mario-Liebhaber wie wir sie sind, einfach eine Knalleridee, die uns sehr gut gefällt.
Die einzelnen Elemente haben wir übrigens mit Tesa Posterstripes an die Wand geklebt. So sind sie nämlich auch rückstandslos zu entfernen, wenn man die Sachen mal nicht mehr an der Wand haben möchte.

EureNina

[in my kitchen] gekörnte Gemüsebrühe

Ich benutze gerne und oft Brühe beim kochen, weil es vielen Gerichten und Soßen einfach einen sehr guten Geschmack verleiht. Mich hat aber bisher immer sehr geärgert, dass in der gekörnten Brühe, die man von diversen Herstellern zu kaufen kann, Zusatzstoffe wie Glutamat oder Hefeextrakt drin sind. Meiner Meinung nach müssten und sollten diese Konservierungsmittel gar nicht da drin sein. Gerade mit Glutamat habe ich so meine Schwierigkeiten, weil ich das Zeug auch einfach nicht vertrage.

Bei Frau Liebe habe ich irgendwann diese tolle und wirklich simple Anleitung für gekörnte Gemüsebrühe gefunden und hatte seit dem immer mal vor, diese auch in die Tat umzusetzen. Letzte Woche habe es dann endlich Mal geschafft, beim einkaufen dran zu denken, die Zutaten dafür mit in den Wagen zu werfen.

Zu Hause schnippelte und raspelte ich also Möhren, Porree, Zwiebeln und Sellerie klein, das ging wirklich fix. Danach wird das ganze Gemüse auch nur noch auf einem Backblech verteilt und verbleibt bei 80-100° so lange im Backofen, bis es wirklich knochentrocken ist. Das hat bei mir etwa 3 Stunden gedauert. Danach habe ich die Zutaten auch nur noch etwas kleiner gebröselt und zusammen mit ein paar Teelöffeln Speisesalz in ein Schraubglas gefüllt.

Gemuesebruehe
Vorgestern haben wir die Brühe dann zum ersten Mal beim kochen benutzt. Sie hat unsere Bolognesesoße verfeinert und ich muss sagen, dass das wirklich hervorragend funktioniert. Den Kindern und auch uns hat das Essen auch richtig gut geschmeckt. Ich denke, ich werde das jetzt immer so machen.
Abgesehen davon finde ich es auch ein schönes, kleines Mitbringsel für Freunde und Familie.

EureNina

[in my kitchen] Mist – Die Butter ist alle…

So tönte es durch die Küche, als der Mann am kochen war und ich der Maus ihr Abendbrot schmieren wollte. Noch mal los zu fahren – für ein Paket Butter – war jetzt nicht wirklich das, worauf wir Lust hatten. Zudem war es gleich Zeit, für das Mädchen, ins Bett zu gehen und der Mann war am kochen… Das wäre halt auch wahnsinnig stressig geworden, was ja im Moment so überhaupt nicht das ist, was ich oder wir hier gebrauchen können. Schnell kam mir aber dann die Idee, Butter selbst zu machen.
Das hatte ich eh noch vor. Ich finde es schön und auch wichtig, wenn Kinder wissen, wo unser Essen herkommt und auch, wie es hergestellt wird. Ich hab mir dann also ein Tütchen Sahne aus dem Kühlschrank geschnappt und den Inhalt in ein altes Bockwürstchen-Glas geschüttet. Das haben wir dann alle 3 wie wild geschüttelt und schon ein paar Minuten später war sowohl Butter, als auch Buttermilch in dem Glas.

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Die Buttermilch haben wir weggeschüttet, weil wir derzeit nicht wirklich was damit anfangen können, die Butter habe ich in eine kleine Dose gefüllt und darin noch ein wenig ausgepresst, damit der Rest Flüssigkeit auch noch raus geht. Das Foto habe ich allerdings vor dem auspressen gemacht…

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Ich finde die Möglichkeit, Butter selbst herzustellen gar nicht schlecht, wenn sie mal fehlt oder man eben dem Nachwuchs zeigen möchte, woraus Butter gemacht wird, so wie bei uns jetzt. Allerdings werde ich sie wohl kaum regelmäßig so machen. Man spart dadurch ja nicht wirklich was ein, was für mich ja der Grund ist, weswegen wir unser Brot mittlerweile fast immer selbst backen.

[in my kitchen] Sauerteig-Brot

Die meisten Brote die ich bisher gebacken habe, waren aus Hefeteig. Vor ein paar Wochen habe ich mich dann an mein erstes Brot aus Sauerteig getraut. Das ging verblüffend gut und war auch gar nicht so schwer, wie ich anfangs dachte.

Zu erst habe ich über mehrere Tage einen Sauerteigansatz gemacht. Und das geht so:

Vorweg: Man kann auch Roggenmehl dafür benutzen, ich wollte es aber gern aus Dinkelmehl machen.

1. Tag
Man mischt in einer großen Schüssel 100 g Dinkelmehl mit 100 g warmen Wasser und stellt das Ganze abgedeckt an einen warmen Ort (20 Grad).
2. Tag
Man fügt zum obigen Ansatz 100 g Dinkelmehl und wieder 100 ml warmes Wasser hinzu und lässt den Teignoch einmal 24 Stunden an einem warmen Ort stehen.
3. Tag
Der Ansatz riecht nun deutlich sauer und íst blasig. Man gibt jetzt 200 g Dinkelmehl und 200 g warmes Wasser dazu, rührt gut um und lässt den Teig 24 Stunden in Ruhe.
4. Tag
Der Sauerteig ist nun fertig. Wir haben insgesamt 400 g Mehl mit 400 g Wasser gemischt und 800 g Sauerteig erhalten. Für ein großes Brot benötigt man 500 bis 700 g Sauerteig. Den Rest kann man gut eine Woche im Kühlschrank aufbewahren und dann weiter vermehren. Wesentlich länger hält er sich in der Tiefkühltruhe

Das Brot:
Ich habe mich (mengenmäßig) an dieses Rezept hier gehalten, lediglich die Mehlsorten habe ich nach belieben gewählt:
Bauernbrot nach Hannes Weber

Dabei raus gekommen ist dann das:

Sauerteigbrot

 

EureNina